Menümobile menu

Bleibeperspektiven

Langfristige Strategie für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine notwendig

Am 24. Februar 2024 währt der Krieg Russlands gegen die Ukraine zwei Jahre lang. 731 Tage Krieg in Europa. Zum Jahrestag machen sich Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, und Beate Hofmann, Bischöfin der EKKW, für Bleibeperspektiven von Geflüchteten stark.

zwei Hände, eine in Blau, eine in Gelb, die sich begegnen, in den Farben der ukrainischen Flagge pixabay/Alexandra_Koch

Aufruf

Für eine solidarische Gesellschaft! Asylrecht verteidigen!

Am 27. Februar berät eine CDU-Regionalkonferenz in Mainz über den Entwurf für ein neues Grundsatzprogramm. Mit diesem Programmentwurf begehe die CDU einen Tabubruch, kritisieren die Flüchtlingsräte in Hessen und Rheinland-Pfalz. Erstmals seit Verabschiedung des Grundgesetzes würde das individuelle Asylrecht grundsätzlich in Frage gestellt. Sie rufen dazu auf, das Asylrecht zu verteidigen! Geplant ist eine Kundgebung am 27. Februar um 17 Uhr am Jockel-Fuchs-Platz vor der Rheingoldhalle in Mainz.

fluechtlingsrat-rlp.de

Tätigkeitsbericht 2022

Abschiebungsbeobachtung dokumentiert Versäumnisse

Etwa 3.900 Menschen wurden 2022 vom Frankfurter Flughafen per Flugzeug abgeschoben. Meist verliefen die Rückführungen ohne besondere Vorkommnisse. Trotz eines sensiblen Vorgehens vieler Beamter kommt es zu Problemen. Das geht aus dem Tätigkeitsbericht 2022 hervor, den die Abschiebebeobachtung am Frankfurter Flughafen jetzt veröffentlicht hat. Sie wird ökumenisch getragen von der Diakonie Frankfurt und Offenbach und dem Caritasverband für die Diözese Limburg e.V.

Pixabay

Diakonie Hessen

Demokratie und Menschenrechte müssen auch in der Migrationspolitik verteidigt werden!

Die migrationspolitischen Pläne der neuen hessischen Landesregierung sind in wei­ten Teilen nicht mit der Genfer Flüchtlingskonvention, der EU-Grundrechtecharta, der UN-Kinderrechtskonvention und dem Kinder- und Jugendhilfegesetz, dem nationalen Migrationsrecht oder dem Grundgesetz vereinbar. Zu diesem Ergeb­nis kommen die Diakonie Hessen und der Paritätische Wohlfahrtsverband Hessen nach einer Analyse des Koalitionsvertrags von CDU und SPD.

Kai Fuchs

Diakonie und EKD

Aufruf zur Demonstration #WirSindDieBrandmauer

Die Diakonie Deutschland und Brot für die Welt rufen zusammen mit dem Bündnis „Hand in Hand“ zur Teilnahme an der Aktion #WirSindDieBrandmauer am 3. Februar für Demokratie und Menschenrechte auf. Geplant sind eine große Kundgebung in Berlin. Auch die EKD beteiligt sich an dem Aufruf. Präses der EKD-Synode, Anna-Nicole Heinrich, wird am „Hand in Hand“-Aktionstag bei der zentralen Veranstaltung vor dem Bundestag sprechen.

Bündnis „Hand in Hand“
Veranstaltungstipps

Aktuelles

Menschenkette, jeder Mensch hat eine andere Farbe, sie halten sich an den Händen, es ist eine Illustration.
Für Menschenrechte und Demokratie

22.02.2024 sru

Bündnis gegen Rechts lädt zum Mitmachen ein

Für Menschenrechte, Vielfalt und Demokratie – gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit: Dafür gehen derzeit Tausende von Menschen in Deutschland auf die Straße. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gibt es – wie in vielen anderen Kreisen in Südhessen – das Bündnis gegen Rechts „Bunt ohne braun“, in dem auch das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald Mitglied ist.

Ökumene

22.02.2024 ds_rk

Gebet für Frieden in der Ukraine

Am 24. Februar jährt sich der Überfall Russlands zum zweiten Mal. Darum steht das Gebet um Frieden in der Ukraine am Montag, 26. Februar, 18 Uhr, in St. Ludwig im Mittelpunkt. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine findet jeden Montag um 18 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet in Darmstadt statt, im Sommer auf dem Kapellplatz, im Winter in der katholischen Innenstadtkirche St. Ludwig.

Frankfurt, Gießen, Darmstadt, Hessenweit

06.02.2024 bj

Beratungsangebot unterstützt geflüchtete Frauen und ihre Berater:innen

Frauenspezifische Fluchtgründe spielen bei geflüchteten Frauen häufig eine Rolle und werden im Asylverfahren oft nicht genug beachtet. Die Diakonie Hessen bietet in Kooperation mit der Regionalen Diakonie Darmstadt zu diesem Thema eine spezialisierte Beratung an im Rahmen der Informations- und Beratungsstelle zu frauenspezifischen asyl- und aufenthaltsrechtlichen Fragen, die von der UNO-Flüchtlingshilfe und dem EKHN-Flüchtlingsfonds gefördert wird.

Unterstützen Sie die Diakonie Hessen mit einer Spende!

Zur Online-Spende

to top