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Nordsyrien

Hilfe für leidende Zivilbevölkerung in Nordsyrien

Noch vor zwei Wochen hatte sich der Arzt Gerhard Trabert auf ekhn.de zuversichtlich gezeigt, was die gesellschaftliche Entwicklung in Nordsyrien angeht. Doch nach der Militäroffensive der Türkei gibt es wieder Tote und Verletzte. Tausende Menschen sind auf der Flucht. Die "Diakonie Katastrophenhilfe" unterstützt die Notleidenden - und bittet um Spenden.

Diakonie Katastrophenhilfe Quelle: Christoph Püschner/Diakonie Katastrophenhilfe

Blog aus Ungarn - Teil 5

"Solange wir nicht zu laut werden"

Die Diakonie Hessen und das Zentrum Oekumene der beiden Landeskirchen Kurhessen-Waldeck und Hessen und Nassau haben ihre Begegnungsreisen zu europäischen Flüchtlingsinitiativen fortgesetzt. Nach ihrem Besuch in Serbien sind die vierzehn ehrenamtlich und vier hauptamtlich Engagierten in der Flüchtlingsarbeit inzwischen in Ungarn eingetroffen. Berndt Biewendt berichtet in einem Blog.

bbiew

Blog aus Serbien - Teil 4

Bleiben oder gehen?

Die Diakonie Hessen und das Zentrum Oekumene der beiden Landeskirchen Kurhessen-Waldeck und Hessen und Nassau haben ihre Begegnungsreisen zu europäischen Flüchtlingsinitiativen fortgesetzt. Derzeit befinden sich die vierzehn ehrenamtlich und vier hauptamtlich Engagierten in der Flüchtlingsarbeit in Serbien. Berndt Biewendt berichtet in einem Blog.

bbiew

Abschiebung

Schwangere sucht Schutz im Kirchenasyl

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und die Diakonie Hessen haben am Mittwoch (26.09.) den Fall eines Kirchenasyls in Friedberg öffentlich gemacht, um auf Missstände in der Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aufmerksam zu machen. Die 29-jährige Äthiopierin Heran M. ist schwanger und leidet unter Schwangerschaftsdiabetes. Die Frau, die der verfolgten Minderheit der Oromo angehört, sollte abgeschoben werden.

Die Äthiopierin  Heran M. lebt hochschwanger im Kirchenasyl, weil ihr die Abschiebung droht. Ihr Partner Jared hat in Deutschland studiert und arbeitet in der Verwaltung Esther Stosch

Aufnahme gefordert

Resolution „Eintausend nach Hessen“

Mit einer Resolution haben sich Expertinnen und Experten aus der Migrationsarbeit an die Hessische Landesregierung gewandt und am Dienstag (24. September) ein Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge aus dem Mittelmeerraum gefordert. Mindestens 1000 Geflüchtete sollten dem Papier zufolge zusätzlich aufgenommen werden. Auch die aktuell aus Seenot Geretteten müssten dabei berücksichtigt werden, so die Resolution.

Niebch

Aktuelles

23.10.2019 bj

Erkundungsreise zur Migrationsgesellschaft

Wüssten wir schon, unsere Zukunft zu gestalten, würden wir nur umso stärker irren? Kann es im beruflichen Leben hilfreich sein, sich vom erworbenen Wissen und vertrauten Interpretationen frei zu machen? Könnte sogar das Gefühl, dass wir nicht weiter kommen eine Ressource sein? All diesen Fragen geht der Designtag am Mittwoch, 30. Oktober 2019, von 10 bis 16 Uhr im Haus Friedberg nach.

22.10.2019 bj

TheaterTanzKunstMusik-Performance „Zwischen Räume“

Die Interkulturelle Werkstatt e.V. lädt ein zur Premiere der TheaterTanzKunstMusik-Performance „Zwischen Räume“ am Samstag, 9. November 2019, in die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Frankfurt. Die Teilnehmer*innen, Migrant*innen, Geflüchtete und Deutsche haben sich drei Monate lang auf die Suche gemacht nach den „Zwischen-Räumen“ in der Gesellschaft und in jeder einzelnen Begegnung.

01.10.2019 bj

„Quo vadis, Kirchenasyl?“

Am Montag, 4. November 2019, laden die Diakonie Hessen und der Verein mAqom – Kirche und Zuflucht e.V. von 10 bis 18 Uhr zu einem Fachtag in die Ev. Kirchengemeinde Cantate Domino in Frankfurt ein. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit den Auswirkungen des veränderten Umgangs mit Kirchenasylen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit August 2018.

15.10.2019 dr_pw

Aeham Ahmad in Frickhofen

Am Samstag, 19. Oktober um 19 Uhr wird im Ev. Gemeindezentrum Frickhofen ein besonderes Konzert des syrischen Musikers Aeham Ahmad veranstaltet. Als „Music of Hope“ – Musik der Hoffnung – bezeichnet er selbst seine Stücke. Musik, die unter die Haut geht und Begegnung, die verändert.

01.10.2019 bj

Integration durch Arbeit – Zweiter Betriebsbesuch für Geflüchtete

Auf dem Arbeitsmarkt klaffen Lücken. Viele Stellen bleiben unbesetzt. Auf der anderen Seite suchen Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive Arbeit. Und sie wollen für ihren Unterhalt selbst aufkommen. Wie bekommt man das zusammen? Das Bewerbercafé in Groß-Umstadt lädt zum zweiten Betriebsbesuch ein, diesmal zum Reifenhersteller Pirelli. Die Betriebsführung findet am 10. Oktober um 13.30 Uhr in Breuberg-Sandbach statt.

01.10.2019 hf

Dekanat unterstützt Seenotrettung im Mittelmeer

Am 27. September 2019 kam die Dekanatssynode des Ev. Dekanats Groß-Gerau-Rüsselsheim zu ihrer 12. Tagung im Volkshaus Büttelborn mit 59 Stimmberechtigten aus 35 Kirchengemeinden zusammen. Beschlossen wurde die finanzielle Beteiligung in Höhe von 1000 Euro für die von der Evangelischen Kirche Deutschland geplante Entsendung eines Schiffes zur Seenotrettung im Mittelmeer. Dies soll mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen betrieben werden.

Standpunkte

Ratsvorsitzender der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

07.10.2019 bj

„Not, Leid und Verzweiflung haben keine Nationalität“

„Not, Leid und Verzweiflung haben keine Nationalität. Und Glaube, Liebe und Hoffnung haben auch keine Nationalität“. Vier Monate nach Ihrem gemeinsamen „Palermo-Apell“ haben Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, erneut einen eindringlichen Aufruf an die Regierungen, Parlamente und die Kommission der Europäischen Union gerichtet.

23.09.2019 bj

Einigung der Innenminister zu Bootsflüchtlingen ist positives Signal

Die Diakonie Deutschland begrüßt den Durchbruch der vier Innenministerinnen und Innenminister in Malta, sich zur Aufnahme von Bootsflüchtlingen in der EU bereit zu erklären.

20.08.2019 bj

„Geordnete-Rückkehr-Gesetz verletzt Menschenrecht“

Heute (20. August) wurde das Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht, das sogenannte „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“, verkündet. Es tritt am 21. August in Kraft. Mit ihm sind zahlreiche Verschärfungen für Schutzsuchende in Deutschland verbunden. Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, kritisiert das Gesetz. Das Geordnete-Rückkehr-Gesetz verletze das Menschenrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum.

Die Diakonie Hessen und das Zentrum Oekumene der beiden Landeskirchen Kurhessen-Waldeck und Hessen und Nassau sind auf Begegnungsreisen zu europäischen Flüchtlingsinitiativen in Serbien und Ungarn. Mehr erfahren im Blog von Berndt Biewendt

Familien unterstützen

Diakonie Hessen
Evangelische Bank
IBAN DE12 5206 0410 0004 0506 06
BIC GENODEF1EK1

Verwendungszweck: Flüchtlingsfamilien

Angebote vor Ort

Vernetzung der Flüchtlingsarbeit in Hessen und Rheinhessen

Webportale, diakonische Einrichtungen, Kirchen, Initiativen und Vereine koordinieren und vernetzen das freiwillige Engagement für Geflüchtete in der EKHN und der EKKW. Hier finden Sie Ansprechpartner für Ihre Region.

Die Karte wird ständig erweitert: Sie kennen eine Anlaufstelle, die hier fehlt? Schreiben Sie an 
redaktion@menschen-wie-wir.de

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