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Diakonie-Zitat

„Die Entscheidung Seehofers ist ein Armutszeugnis für die Politik“

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie äußert sich heute (11. August) in Berlin zur Weigerung von Innenminister Seehofer, die Aufnahme von besonders Schutzbedürftigen aus den griechischen Flüchtlingslagern fortzuführen: „Die Entscheidung Seehofers ist ein Armutszeugnis für die Politik und ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich dafür einsetzen, die Menschen aus den desaströsen Zuständen in den Lagern zu holen.“

©Diakonie/Thomas Meyer

#offengeht

Fünf Jahre nach dem Sommer der Flucht: #offengeht

Zivilgesellschaftliche Organisationen ziehen in einer von PRO ASYL, der Diakonie Hessen und dem Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz initiierten Erklärung eine Bilanz der Aufnahme von Flüchtlingen seit 2015. Unterzeichnet haben die Erklärung unter anderen der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Neuen Deutschen Medienmacher, landesweite Flüchtlingsräte sowie zahlreiche weitere Organisationen der Asyl- und Integrationsarbeit auf Bundes- und Landesebene.

Istock/Christopher Futcher

Sea-Watch 4

Kirchliches Rettungsschiff sticht in See

Das erste überwiegend aus kirchlichen Spenden finanzierte Seenotrettungsschiff ist kurz vor seiner ersten Rettungsmission im Mittelmeer. Aus einer Petition der größten kirchlichen Laienbewegung, dem evangelischen Kirchentag, wird nun gut ein Jahr später Realität. Mit unterstützt hat das Projekt unter anderem das Dekanat Darmstadt-Stadt.

Seawatch United4Rescue Sea-Watch.org /flickr.com

Rechtshilfefonds

Dublin-Abschiebungen: Den Kreislauf durchbrechen

Noch sind die Zellen der Abschiebungshaft in Ingelheim weitgehend leer. Nach der coronabedingten Pause wurden erst seit Ende Mai wieder einzelne Personen in Haft genommen. „Das wird sich aber bald wieder ändern“, sagt Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, bei der Vorstellung der aktuellen Auswertung des von Diakonie und Caritas gemeinsamen unterhaltenen Rechtshilfefonds.

fotojog/Istock

Landesaufnahmegesetz

NEIN, Herr Burcu!

Die Liga Hessen widerspricht der Einschätzung der hessischen GRÜNEN zum Landesaufnahmegesetz und fordert Gesundheitsschutz in Flüchtlingsunterkünften. Anders als Taylan Burcu, der Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, meint, bringt die gestern im Landtag debattierte Novellierung des Landesaufnahmegesetzes Verschlechterungen für Geflüchtete und keineswegs Verbesserungen.

©Diakonie/Judith Glaubitz
Die nächsten Veranstaltungen

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Aktuelles

09.08.2020 bj

Über Angst, Isolation und Bitterkeit der Integration

Besondere Einblicke in das Leben und Fühlen von Geflüchteten gibt der aus Syrien stammende Journalist Wael Deeb.

24.07.2020 bj

Deutschland muss mehr Flüchtlinge aufnehmen!

Am 24. Juli sollen Geflüchtete von den griechischen Inseln in Deutschland ankommen. Die Aufnahme von 243 Kindern und ihren Angehörigen hatte die Bundesregierung zugesagt, insgesamt werden 928 Personen erwartet. Die Diakonie Deutschland kritisiert: Die Aufnahme von nur 243 Flüchtlingskindern und ihren Angehörigen aus Griechenland ist einfach zu wenig!

01.07.2020 bj

Syrischer Dokumentarfilm „Deutschkurs“

Die Kamera des syrischen Regisseurs Nehad Hussein fängt zum zweiten Mal Träume, Hoffnungen und Ängste von Geflüchteten ein, die in Deutschland eine neue Heimat finden wollen. Drehort ist ein Deutschkurs in der St.-Remberti-Kirche in Bremen, in dem Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern zusammentreffen. Der eindrückliche Film wurde beim 33. Bundes.Festival.Film. mit dem Deutschen Generationenfilmpreis ausgezeichnet.

17.06.2020 bbiew

Sicherer Hafen Bergstraße?

Das Evangelische Dekanat Bergstraße hat an den Landkreis Bergstraße appelliert, dem kommunalen Bündnis „Sichere Häfen“ beizutreten. In der „Potsdamer Erklärung“ von 2018 hatten rund 60 Landkreise, Städte und Gemeinden ihre Bereitschaft erklärt, aus Seenot gerettete Menschen in ihren Kommunen zusätzlich aufzunehmen.

08.04.2020 sru

Dekanat spendet für das Rettungsschiff

Der Dekanatssynodalvorstand des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Aktionsbündnis „United4Rescue – Gemeinsam Retten e.V.“ mit 1000 Euro zu unterstützen.

Flüchtlingskind am Grenzzaun

08.04.2020 nh

Evakuierung von Kindern und deren Familien aus den Flüchtlingslagern in Griechenland

In den Flüchtlingslagern auf den ägäischen Inseln Griechenlands leben laut UNHCR derzeit 40.900 Geflüchtete, darunter 13.900 Kinder, 1.946 davon ohne ihre Eltern.[1] Allein im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos leben sieben Mal mehr Menschen als es ursprünglich beherbergen sollte.

Standpunkte

19.06.2020 bj

Deutschland nimmt 243 Kinder und ihre Familien auf

Deutschland nimmt insgesamt 243 Kinder und ihre Familienangehörigen aus griechischen Flüchtlingslagern auf. Das ist ein Ergebnis der Innenministerkonferenz von Bund und Ländern am 19. Juni in Erfurt. Die Diakonie Deutschland begrüßt die Entscheidung fordert aber gleichzeitig einen geregelten Aufnahme-Mechanismus für Flüchtlinge statt eine handverlesene Aufnahme.

17.06.2020 bj

Mehr Schutz statt mehr Abschiebungsdruck

Anlässlich der Innenministerkonferenz vom 17. bis 19. Juni in Erfurt appelliert die Diakonie Deutschland an Bund und Länder, die Aufnahme, Unterbringung und Beratung von Flüchtlingen in Deutschland und der EU zu verbessern. Derzeit steht vor allem auf der Tagesordnung, wie die momentan ausgesetzten Abschiebungen nach der Corona-Pandemie wiederaufgenommen und verstärkt durchgeführt werden können.

15.06.2020 bj

Bündnis bekräftigt Forderungen an Hessischen Innenminister

Das hessische Bündnis #MenschenWürdeSchützen - Flüchtlinge aufnehmen jetzt! fordert den Hessischen Innenminister Peter Beuth anlässlich der vom 17. bis 19. Juni 2020 in Erfurt tagenden Innenministerkonferenz (IMK) auf, endlich ein eigenes Landesaufnahmeprogramm aufzulegen.

Angebote vor Ort

Vernetzung der Flüchtlingsarbeit in Hessen und Rheinhessen

Webportale, diakonische Einrichtungen, Kirchen, Initiativen und Vereine koordinieren und vernetzen das freiwillige Engagement für Geflüchtete in der EKHN und der EKKW. Hier finden Sie Ansprechpartner für Ihre Region.

Die Karte wird ständig erweitert: Sie kennen eine Anlaufstelle, die hier fehlt? Schreiben Sie an 
redaktion@menschen-wie-wir.de

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